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Fristlose Kündigung wegen privater Nutzung des Internets während der Arbeitszeit
Donnerstag, 7. Juli 2005

Mit Urteil vom 07.07.2005 (2 AZR 581/04) hat das Bundesarbeitsgericht in dritter Instanz den Rechtsstreit um eine fristlose Kündigung wegen privater Nutzung des Internets während der Arbeitszeit entschieden.

Auch wenn der Arbeitgeber die Privatnutzung nicht ausdrücklich verboten habe, verletze der Arbeitnehmer ? so das BAG ? im Fall einer intensiven zeitlichen Nutzung des Internets während der Arbeitszeit zu privaten Zwecken seine arbeitsvertraglichen Pflichten. Dies gelte insbesondere dann, wenn der Arbeitnehmer auf Internetseiten mit pornographischem Inhalt zugreife. Dies könne ein wichtiger Grund zur fristlosen Kündigung des Arbeitsverhältnisses darstellen. Ob die Kündigung in einem solchen Fall im Ergebnis wirksam sei, sei aufgrund auf einer Gesamtabwägung der Umstände des Einzelfalls festzustellen.

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