Glossar
Befristung
Zeitlich befristetes Arbeitsverhältnis...

Arbeitsverträge werden regelmäßig unbefristet abgeschlossen, jedenfalls ist dies das Ziel des Gesetzgebers. Der unbefristete Arbeitsvertrag soll der "Normalfall" sein. Verstärkt treten jedoch in den letzten Jahren befristete Arbeitsverhältnisse in den Vordergrund. Ihre Zahl steigt stetig.

Die Befristung eines Arbeitsvertrages ist nicht ohne weiteres zulässig. Ist die Befristung gesetzlich nicht zulässig, besteht das Arbeitsverhältnis als unbefristetes Arbeitsverhältnis, was bis spätestens drei Wochen nach Beendigung des befristeten Vertrages vor Gericht geltend gemacht werden kann.

Bis zur Gesamtdauer von zwei Jahren kann ein Arbeitsverhältnis grundsätzlich gemäß § 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) ohne Sachgrund zulässigerweise befristet (und bis zu dieser Höchstdauer auch mehrfach verlängert) werden. In allen anderen Fällen bedarf die Befristung nach § 14 Abs. 1 TzBfG eines sachlichen Grundes. Hierfür kommen beispielsweise vorübergehender Arbeitsbedarf, Vertretung eines anderen Arbeitnehmers, eine Befristung zur Erprobung und eine Befristung aus Haushaltsmitteln in Betracht.