Glossar
Zurückbehaltungsrecht
Rechtmäßige Verweigerung der Arbeitsleistung

Gem. § 273 BGB kann der Schuldner seine Leistung verweigern bis sein Gläubiger seiner eigenen Leistungspflicht nachgekommen ist. Voraussetzung des Zurückbehaltungsrechts ist, dass ein fälliger Gegenanspruch des Schuldners besteht, der aus demselben rechtlichen Verhältnis stammt (sog. Konnexität). Zudem muss die Schuld des Schuldners erfüllbar sein, damit er der Geltendmachung durch den Gläubiger ein Zurückbehaltungsrecht entgegenhalten kann.